Robert Eder

2019-10-23 FB Robert EderRobert Eder – 52 Jahre jung und gebürtiger Bad Brückenauer. Als Industriemeister und Produktionsleiter in einem namhaften Familienunternehmen in der Rhön hat er viel Erfahrung damit, Aufgaben und Probleme analytisch anzugehen und mit einem exakten Plan zielführend umzusetzen.

Mit seinem persönlichen Umfeld ist er tief verwurzelt. Durch seine leidenschaftlichen Hobbys, das Jagen, die Natur genießen, spazieren gehen und Radfahren ist er sehr ortskundig und naturverbunden. Weiterhin ist Robert Mitglied im Bayrischen Jagdverband und als Landbesitzer ebenso an den Vorstellungen anderer Land- und Waldbesitzer interessiert, wie auch denen seiner Mitbürgerinnen und Mitbürger, wenn es um Belange der Stadt Bad Brückenau geht.

Robert – was ist deine Motivation zu kandidieren?

Meine Motivation als Stadtrat zu kandieren ist es, die Stadt endlich weiter zu entwickeln und voranzubringen. Hierbei gilt es, fehlende Freizeitmöglichkeiten für Familien und Kinder, sowie eine Infrastruktur für Wohnmobile zu erschaffen, die nach außen hin vorzeigbar ist und den umliegenden Gemeinden und Landkreisen Konkurrenz macht. So könnte man z.B. aufgrund unserer Lage das Netz für Mountainbiker und Fahrradfahrer ausbauen und hier Rastplätze anlegen und unsere kleine Stadt an das bestehende Netz in Gemünden anschließen und unsere Stadt auch so als Ausflugsziel attraktiv gestalten. Auch für unsere einheimischen Jugendlichen wäre hiermit ein kleiner Schritt hin zu mehr Abwechslung in der Freizeitgestaltung getan werden.

Weiterhin bin ich der Meinung, dass die E-Mobilität in Bad Brückenau total vernachlässigt und unterschätzt wird. Mit unseren beiden Autbahn- Zu- und -abfahrten haben wir in ganz Bayern ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal, welches wir endlich nutzen sollten! Gerade im Moment, da alle Autohersteller und Verkehrsbetriebe auf der Suche nach geeigneten Standorten für Ladesäulen sind, sollten wir unsere Chance ergreifen und uns hier anbieten. Auch für mehr und vielfältigere Industrie sind wir hier der ideale Standort, den wir anpreisen und ausbauen sollten.

Doch ich denke nicht nur an die Autofahrer. Auch müssen wir, gerade in Hinblick auf die Klimaerwärmung und für die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder, in die Umwelt investieren.Wir müssen mehr Grünflächen anlegen, an geeigneten stellen Bäume und Blumen pflanzen, damit Bienen und Vögel Nahrung finden und die CO2-Reduzierung voran gebracht wird. Mit der Umgestaltung unserer Gegend in ein Biosphärenreservat ist hier zwar ein Anfang gemacht worden, aber wir können noch viel mehr tun. Zudem sind wir eine Kurstadt und ein Luftkurort noch dazu. Das sollten wir nicht aus den Augen verlieren und weiter daran arbeiten, dass wir diesen Titel nicht verlieren. Mit mehr und attraktiven Grünflächen und Parks können wir hier schon einiges erreichen und noch mehr Kurgäste anlocken.

Natürlich möchte ich auch das Gesundheitswesen nicht aus den Augen verlieren. Da Bad Brückenau schon heute eine Stadt ist, die eine sehr große Anzahl an älteren Leuten beheimatet und mit unseren schönen Altenheimen die perfekte Stadt für Senioren ist, sollten wir hier auch hier investieren. Und wenn wir mehr Touristen anziehen wollen, dann benötigen wir auch eine gute Krankenversorgung. Zudem ist meine Generation wohl die letzte, die behaupten kann, dass ihre Kinder waschechte Bröggenäer sind, da sie zu den letzten gehören, die noch hier bei uns im Krankenhaus geboren wurden. Gerade in Hinblick auf die Verjüngung unserer Stadt und die Sicherung unserer Zukunft, sollten wir überlegen auch hier wieder aktiver zu werden.

Ich bin der Meinung, dass wir, um Bad Brückenau voranzubringen, mit einigen Projekten in Vorleistung gehen müssen und ggf. auch auf Zuschüsse verzichten sollten, sodass wir unsere Ziele schneller erreichen. Wir sollten nicht um jeden Preis, aber doch mit einem kleinen, kalkulierbaren Risiko versuchen, in uns und unsere Stadt zu investieren, damit Bad Brückenau auch nach außen vorzeigen kann, was wir zu bieten haben und alle unsere Vorteile hervorheben. Nur so werden wir auch in Zukunft mit den tourismusreicheren Städten, wie Bad Kissingen oder Fulda, konkurrieren können.

Mein Leitspruch: Der frühe Vogel fängt den Wurm.
D.h., wir dürfen nicht nur Visionen haben, sondern müssen auch anpacken und diese auch in die Tat umsetzen. Ansonsten, so finde ich, sind wir es nicht wert Stadträte von Bad Brückenau zu sein.